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Spielberichte Herren 2

Starke Moral wird nicht belohnt

Dass es in Gondelsheim schwierig werden würde war für die Mannschaft um Trainer Fürniß schon im Vorfeld klar. Schließlich hat die Gondelsheimer Oldie-Truppe wohl die beiden besten Individualisten der Liga in in ihren Reihen. Und was vom Trainer im Vorfeld klar aufgezeigt wurde, sollte auch geschehen. Zwar trat Gondelsheim mit 13 Mann auf dem Bogen an, doch der eigentliche Gegner waren die Akteure Rehl & Knösel.
Das Spiel begann mit vorsichtigem Abtasten der beiden Mannschaften und nach 6 gespielten Minuten stand es 2:2, obwohl die Stunde der Unparteiischen zu diesem Zeitpunkt schon geschlagen hatte und die Mannschaft aus der Doppelgemeinde sich schon zwei Zeitstrafen ausgesetzt sah. In der Folge setzte sich der Gastgeber ab, die Auswechselbank der Gäste musste fast über die gesamte erste Halbzeit mehr Spieler aufnehmen, da immer wieder eine Hinausstellung erfolgte. Das Strafenverhältnis 1:5 spricht hier Bände. Somit ging man in die Pause mit einem Rückstand von 6 Toren.
Nach der Abkühlphase kam die SG gut ins Spiel und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten und wieder Anschluss an den Tabellennachbarn erzeugen. Doch leider wurden in dieser Phase die eigenen Möglichkeiten nicht genutzt um das Spiel zu drehen. Nach der Abwehr-Umstellung kurz vor Ende auf eine Manndeckung der Gondelsheimer Rehl & Knösel zeigte sich ganze deutlich das eingangs angesprochene abhängige Spiel der Gastgeber, den sie erzielten in den letzten 8 Minuten nur mehr zwei Tore.
Zusammenfassend ist man an diesem Wochenende zunächst an sich selbst gescheitert, das muss man klar und deutlich ansprechen. Gleichzeitig trug die Auslegung der Schiedsrichter zusätzlich zu dem ein oder anderem gezwungenen, aber nicht verwandelten Wurf bei. Die letzten zehn Minuten machen aber Mut fürs Rückspiel, und "nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein".

Rehabilitation dank Arbeitssieg

Die erste lange Auswärtsfahrt stand am vergangenen Samstag für die Akteure der Reserve auf dem Programm. Dank der Ligareform ging es für viele Spieler erstmals in ihrer Karriere zum TV Birkenfeld in den Schwarzwald. 
Der unbekannte Gegner konnte zuvor leider nur per Durchsicht der Spielprotokolle und der Vor-Ergebnisse analysiert werden, doch es konnte trotzdem ein Leistungsträger der Gastgeber ausgemacht werden, auf den Gästetrainer Fürniß seine Mannen auch in der Vorbesprechung deutlich aufmerksam machte. 
Das Spiel selbst dominierte die SG über die volle Spielzeit. Munter und dank erstmals in dieser Saison aufopferungsvoller Abwehrarbeit hatte das Torhüterteam Werner/Westphal leichtes Spiel mit den Würfen der Gastgeber und die Mannschaft erzielte im Angriff Tor um Tor. Nach knapp 10min vermeldete die Anzeigetafel ein Ergebnis von 1:7 zugunsten der Spargelstädter. Endlich lief der SG-Motor reibungslos und ohne Stottern. Doch anscheinend verpassten die weit gereisten Gäste einen Gang nach unten zuschalten um die Drehzahl dem langsamen Spiel der Schwarzwälder anzupassen und dann selbst im Gegenzug schnell nach vorne zu kommen. Dagegen sah das magere Publikum eine Partie zur Mitte der ersten Hälfte die an Langsamkeit nicht zu unterbieten war. Trotzdem kontrollierte man weiterhin das Geschehen, bekam aber in der Pause eine deutliche Marschroute vom Trainer aufgezeigt. Tore, Tore und nochmals Tore wurden von H.Fürniss eingefordert. Die SG legte auch gleich wieder gut los und so war die Partie recht schnell entschieden. 
Lobenswert ist die gute Abwehrarbeit im kollektiven Verbund und die gute Leistung der Torhüter. Zieht man von den 14 Toren noch den ein oder anderen Sonntagsschuss ab, so wären auch weniger als 10 Gegentore möglich gewesen. Verbesserungswürdig bleibt die Torausbeute. 26 erzielet Treffer sind hier eindeutig zu wenig und beweist auch, dass nach dem viertem Spiel immernoch nicht alle Zahnräder perfekt aufeinander abgestimmt sind. Daher kann man auch nur von einem Arbeitssieg sprechen. Eine erneute Standortbestimmung erfolgt dann in der kommenden Woche in Odenheim. Eine Frage bleibt aber noch zu klären: Wo war der von Trainer Fürniß in seiner Prä- Analyse ausgemachte Top-Torjäger der Schwarzwälder? Wohl hatte er entweder einen schlechten Tag oder "vielleicht war er einfach krank".

Für die SG: Werner, Westphal (im Tor) - J. Herzog, C. Bolz, L. Metzger, J. Brunner, S. Trommer, M.Herzog, D. Jäger, S. Kammerer, F. Klonig, S. Wilhelm, J. Wilhelm, E. Sturz

Debakel in Hambrücken

Mit großen Erwartungen reiste die Reserve der SG Graben-Neudorf am Sonntag zum Landesliga-Absteiger nach Hambrücken. Die SG HaWei lag vor der Partie noch ohne Punktverlust auf dem Sonnenrang der Tabelle. Doch die Spieler aus der Doppelgemeinde witterten eine Chance die Punkte aus der Ferne zu entführen, zeigte die Formkurve der Gastgeber trotz der Siegesserie deutliche Schwankungen auf.
Doch die erste Angriff der Spargelstädter sollte im Nachhinein als Sinnbild für diese Partie stehen: Graben-Neudorf vertändelt im Angriff leichtfertig den Ball und HaWei schließt im Gegenzug ohne jede Gegenwehr ab und geht in Führung. Graben-Neudorf konnte die Partie zwar durch zahlreiche einfache Tore via schnelle Mitte offen halten, doch als D. Jäger in der neunten Minute eine verdiente Zeitstrafe erhielt, hatte HaWei den Bann gebrochen. Die Angriffe der Gäste verpufften regelrecht und in der Abwehr befand man sich weiterhin nicht im Spielmodus sondern eher im Winterschlaf. Das Torhüterteam Werner/Westphal führte gegen die Schüsse aus meist 6m einen aufopferungsvollen Kampf mit stumpfen Waffen. HaWei konnte quasi ungehindert durch die Abwehr marschieren und erzielte alleine bis zur Pause mehr als 85% der Treffer über die Mitte. Trotz der drückenden Überlegenheit der Gastgeber blieb den Gästen zur Pause noch eine Chance mit beherzter Abwehrarbeit eventuell den 7-Tore Rückstand nochmals wett zu machen.

Doch auch nach der Pause zeigte sich im Spiel der neugegründeten SG keine Änderung. Es blieb einfach fahrig. Vor heimischer Kulisse spielte sich der Ligaprimus, bei dem im Vergleich zu den Gästen jeder Laufweg perfekt passte, dagegen in einen wahren Rausch und traf auch aus teilweise unmöglichen Lagen ins Schwarze. Letztenendes sah man am Ende nicht nur auf der Anzeigetafel, welche ein Ergebnis von 42:28 anzeigte, sondern auch auf der Spielfläche einen wahren Klassenunterschied. Das Spiel hob deutlich die Defizite der Gäste, bei denen einzig M. Herzog zur Normalform auflief, hervor.
Doch schon am kommenden Samstag kann die katastrophale Leistung auswärts beim TV Birkenfeld wieder wett gemacht werden. Bei aktuell 3:3 Punkten ist ein Sieg quasi dringend nötig. Bleibt dabei zu hoffen, dass Graben-Neudorf unter der Woche endlich die Abwehrhärte findet, welche die beiden Stammvereine in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat.

Am Ende ziehen die neuen Regeln

Am gestrigen Samstagabend empfing die zwangsweise umgebaute Mannschaft der SG Graben-Neudorf zur Primetime in der gut gefüllten Kästnerhalle den Aufstiegsaspiranten TV Knittlingen.

Man merkte der Mannschaft an, dass trotz guter Einstellung durch Coach Fürniß die Nervosität und folgende Abstimmungsprobleme schon zu Beginn der Partie an. Mit Keric und J. Wilhelm auf der Mitte sowie Metzger, Brunner und zwei Mal Herzog auf dem Halb-Positionen musste fast der komplette Rückraum verändert werden.

So konnte zwar das Spiel offen gestaltet werden, eine Führung sprang für die Heimmannschaft aber nie heraus. Knittlingen konnte auf Grund der zaghaften Abwehrversuche der SG-Akteure immer wieder vorlegen. Wichtig waren in dieser Phase die zahlreichen Tore durch die schnelle Mitte, die den Gastgeber im Spiel hielten.

Den Ausgleich in Unterzahl verpasste der gut aufgelegte Klonig vom Kreis allerdings, als das komplett freie Tor Sekunden vor der Pause nicht getroffen wurde.

In der Halbzeit wurde den Spielern klar, dass eine Hälfte bereits hergeschenkt wurde, und nun endlich der Schalter umgelegt werden muss.

Doch es ging weiter wie bisher. Knittlingen legte auf 3-Tore vor und es dauerte bis zur 42. Minute ehe die SG durch Metzger endlich wieder ausgleichen konnte. Die Partie wurde kampfbetonter und die Gäste aus dem Handballkreis Pforzheim auch aggressiver. Hängen am Wurfarm, Stoßen der Aussenspieler in der Luft sind hier nur einige Beispiele. Die SG konnte dieses verschärfte Abwehrverhalten nicht in der eigenen Defensivformation an den Tag legen. Schaffte es aber dank einiger Zeitstrafen für die Gäste die Partie zu drehen.

10 Sekunden vor Schluss gelang die erlösende Führung. Nach einem Foul und folgender Unterzahl für die Heimmannschaft nahm Gästetrainer Kaupa seine Auszeit. Die Spargelstädter sahen sich bei Wiederanpiff und 6 Sekunden auf der Uhr plötzlich einer doppelten Unterzahl ausgesetzt, da die Gäste ihren Torhüter vom Feld nahmen. Der Außen wurde freigespielt und war nur mehr mit einem Foul zu stoppen. Der fällige 7m wurde ebenso verwandelt. Schließlich muss man sich mit der Punkteteilung zufrieden geben, sah es doch lange überhaupt nicht nach einem Erfolgserlebnis aus, da sowohl Abwehr als auch Angriff über das gesamte Spiel hinweg nicht das erforderliche Betriebsklima erreichten.


Trotz der eigenen schwachen Leistung stellt sich allerdings die kritische Frage wieso es der Handballkreis Bruchsal nicht schafft, in der höchsten Spielklasse des Kreises kein Schiedsrichtergespann zu entsenden, sondern nur einen Einzelschiedsrichter. Mit zwei Schiedsrichtern wäre die ein oder andere Situation bereits in ihrer Entstehung unterbunden worden.

Für Graben-Neudorf: Werner & Westphal (Tor); Bolz 3, Pfirrmann 3, Brunner, Metzger 4, Keric 1, J. Wilhelm 1, J. Herzog 1, M. Herzog 3, Jäger, Klonig, Ertel, S. Wilhelm 3

Am vergangenen Wochenende traf die Verbandsligareserve aus Büchenau, auf die Landesligareserve der SG Graben-Neudorf. Nach dem gelungen Start unserer zweiten Mannschaft im Pokal gegen Oberderdingen/Sulzfeld, wollte man nun auch mit einer ordentlichen Leistung in die Bezirksligasaison starten.
 
Von Beginn an war klar, dass das Büchenau der gewohnt unangenehme Gegner sein wird und die kleinere Spielfläche in der Mehrzweckhalle in Büchenau den massiven Abwehrrecken der Büchenauer zugutekommt. So bekamen die knapp 50 Zuschauern in den ersten 13 Spielminuten ein sehr ausgeglichenes Spiel zu sehen, Spielstand zu dieser Zeit 6:6. Danach kam die SG jedoch immer besser ins Spiel und konnte sich bis zum Ende der ersten Halbzeit einen 3-Tore Vorsprung erarbeiten. Bei dem Stand von 12 zu 15 wechselten die beiden Mannschaften die Seiten.
 
Nach der Pause konnte man den Vorsprung bis zur 44ten Spielminute sogar auf 16:21 ausbauen und man wog sich schon in Sicherheit. Nach vier Zeitstrafen in Folge für die SG kamen die Hausherren jedoch nochmal in der 54 Spielminute auf 23:24 heran und die sich immer weiter füllende Halle, für die nachfolgende Verbandsligapartie, bekamen eine turbulente Schlussphase zu sehen. Zwei gehaltene 7-Meter, sowie zwei wichtige Tore von Linksaußen sicherten jedoch den SGlern die ersten zwei Punkte im ersten Spiel.
 
Ein wehrmutstropfen bleibt jedoch, Sekunden vor Spielende stießen SG Spieler Simon Trommer und der Büchenauer Maximilian Greil mit dem Kopf gegeneinander. Beide Spieler blieben verletzt und blutend am Boden liegen und mussten mit dem Krankenwagen ins Hospital eingeliefert werden. Wir wünschen beiden Spielern auf diesem Wege gute Besserung!
 
Es Spielten: Matthias Werner (im Tor), Hendrik Westphal (im Tor), Simon Trommer (6), Jan Wilhelm (4), Marian Herzog (4), Samuel Wilhelm (3), Simon Kammerer (2), Jan Brunner (2), Fabian Rowe (2/1), Julian Herzog (1), Florian Klonig (1), David Jäger (1), Armin Keric.

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